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Anlaufstelle für Wanderarbeiter

Im Saarland gibt es jetzt unter dem Dach der Arbeitskammer Beratungsstellen - denn gerade Zuwanderer werden zu oft ausgebeutet

  • Von Jörg Fischer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Saarbrücken. »Am Arbeitsmarkt wird mit Menschen, die die Sprache nicht kennen, sehr ruppig umgangenen«, sagt Egbert Ulrich, der die Beratungsstellen für Wanderarbeiter und für Geflüchtete bei der Arbeitskammer des Saarlandes (AK) leitet. Eine Bulgarin, eine Rumänin und ein Syrer beraten seit einigen Monaten die beiden Personengruppen, die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben. Die Beratungsstelle für »Wanderarbeit und mobile Beschäftigte« nahm im Mai ihre Arbeit auf. Sie wird vom Wirtschaftsministerium finanziert. Die »Arbeitsrechtliche Beratungsstelle IQ Faire Integration für Geflüchtete« kam im Juli dazu und wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziert.

Das Saarland ist das letzte Bundesland, das eine Beratungsstelle für Wanderarbeiter eingerichtet hat. Initialzündung waren zwei Skandale mit Wanderarbeitern vor fünf Jahren. Damals wurde publik, dass Rumänen auf einer Großbaustelle für einen Ferienpark am Bosta...


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