Kims geheime Raketenbasen

Nordkorea fordert Ende der US-Sanktionen

  • Von Olaf Standke
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In der Vorwoche war ein geplantes Treffen zwischen US-Außenminister Mike Pompeo mit Nordkoreas Chefunterhändler Kim Yong Chol auf Wunsch Pjöngjangs verschoben worden. Nun wurde eine Studie des Think-Tanks CSIS (Zentrum für strategische und internationale Studien) bekannt, wonach Pjöngjang ungeachtet aller Abrüstungsgespräche angeblich das Atomwaffenprogramm weiter vorantreibe. Während US-Präsident Donald Trump seine Nordkorea-Politik seit Monaten und zuletzt auch im Kongress-Wahlkampf als großen Erfolg verkaufte, gibt es seit dem Gipfel mit Kim Jong Un im Juni in Singapur nach Einschätzung von Beobachtern kaum Fortschritte bei der angekündigten »vollständigen Denuklearisierung« der koreanischen Halbinsel.

Täuschungsvorwürfe erhoben

Zwar verzichtet Kim inzwischen auf Raketentests und ließ ein Testgelände abreißen. Doch will die US-Denkfabrik mindestens 13 Stützpunkte entdeckt haben, auf denen mobile, nuklear einsetzbare Raketen verborgen...


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