Ökostrom in den weißen Dörfern

Andalusien ist Vorreiter in Spanien bei der Energiewende, die zunehmend dezentral stattfinden soll

  • Von Knut Henkel, Vejer de la Frontera
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Ein älterer Windpark in der Nähe von Vejer de la Frontera

Neben dem Durchlauferhitzer im Apartment prangt ein Aufkleber mit dem Schriftzug »Gespeist aus regenerativen Energien«. Der Vermieter nickt, als er meinen fragenden Blick darauf ruhen sieht. »Sí, sí, unten im Tal, acht Kilometer entfernt steht ein Solarpark. Und in den nächsten ein bis zwei Jahren wird hier auch noch ein weiterer Windpark entstehen«, sagt Emilio Buenaventura. Er lebt in Vejer de la Frontera, einem der malerischen weißen Dörfer Andalusiens. Die südlichste Region Spaniens hat optimale Bedingungen für die Erzeugung von Energie aus regenerativen Quellen. Wind weht vor allem an der Atlantikküste verlässlich, Biomasse fällt bei der Getreide-, Wein und Olivenproduktion reichlich an, und bei der Sonneneinstrahlung liegt Andalusien europaweit gut im Rennen.

Das hat sich die Regionalregierung in den vergangenen Jahren zunutze gemacht. Anders als die Zen-tralregierung in Madrid stellte sie die Weichen in Richtung einer klima...

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