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Hitlers verlängerter Arm

Moshe Zuckermann über Israel, falsch verstandene Solidarität und ein Problem der Deutschen

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.
Wie kommen nichtjüdische Deutsche dazu, Juden auf die Kippa zu reduzieren, fragt Zuckermann.

Herr Zuckermann, haben Sie Ihre neue Streitschrift explizit aus Ingrimm verfasst, weil auch Sie als israelischer Staatsbürger mit jüdischen Wurzeln zuweilen als »Antisemit« beschimpft werden?

Natürlich ist mein neues Buch auch erfahrungsgesättigt, biografisch unterfüttert. Aber mich interessiert das Phänomen der Instrumentalisierung des Antisemitismusvorwurfs generell. Wenn man als Israeli auf die Knechtung der Palästinenser hinweist, gilt man als Israelhasser oder selbsthassender Jude.

Sie sind in Tel Aviv geboren, mit ihren Eltern 1960 in die Bundesrepublik übergesiedelt und mit 21 Jahren nach Israel zurückgekehrt. Was bewog Sie zu diesem Schritt?

Ich war damals noch Zionist. Meine Eltern sind als Holocaustüberlebende 1948 nach Palästina eingewandert. Mein Vater stammte aus Lodz, meine Mutter aus einem Dorf nahe Lublin. Beide haben 90 Prozent ihrer Familie verloren. Die Kibbuzim waren aber letztlich für mich keine Opti...

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