Finstere Kerle, diese Kurden

Ein toxischer Mix: Deutsche Berichterstattung über PKK und YPG

  • Von İnci Arslan
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Tagesschau.de am 26.10.2018: »Wollte sich Patrick Kraicker der Terrororganisation YPG anschließen?« Auf der Social-Media-Plattform Twitter fragt daraufhin die Hamburger Bürgerschaftsabgeordneten Cansu Özdemir (Linkspartei): »Warum nennt ihr die YPG eine ›Terrororganisation‹? Wer hat noch mal den heldenhaften Kampf gegen den IS geführt?« Kurz darauf wird der Titel stillschweigend geändert.

Mit ihrer Nachfrage an die Redaktion von Tagesschau.de hat Özdemir pointiert auf einen Trend in der deutschen Berichterstattung über die seit 25 Jahren verbotene Arbeiterpartei Kurdistans PKK und mit ihr verschwisterte Gruppen wie die nordsyrischen »Volksverteidigungseinheiten« YPG und YPJ verwiesen. Über Letztere wurde 2014 und 2015 kurzzeitig mit viel Sympathie für den Kampf gegen die brutalen Freischärler des »Islamischen Staates« berichtet, nun ist man allzu oft wieder dabei, unhinterfragt die Sichtweise der türkischen Regierung zu übernehmen...

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