Drachen gegen Investoren

Auf dem Laternenumzug gegen Verdrängung zeigt sich Berlin kämpferisch

  • Von Marie Frank
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Der Kiezdrache als Symbol des Widerstands und der nachbarschaftlichen Solidarität beleuchtete am Samstagabend Orte der Verdrängung.

Ein meterlanger grüner Drache schwebt über den Köpfen der Menschen, die sich am Samstagabend auf dem Heinrichplatz in Berlin-Kreuzberg versammelt haben. Sein schlangenförmiger Körper leuchtet in allerlei Farben, aus seinem Rachen quillt weißer Rauch. »Wir sind der Kiezdrache, wir sind mutig und laut, kommt doch her, wenn ihr euch traut!«, singen die Demonstrant*innen im Chor, die sich trotz klirrender Kälte zu Hunderten beim Laternenumzug gegen Verdrängung eingefunden haben.

Zum vierten Mal lädt die Nachbarschaftsinitiative »Bizim Kiez« zu dieser besonderen Demonstration, bei der Orte beleuchtet werden, die von den Nachbarschaften nicht kampflos gegen die Immobilienspekulation aufgegeben werden. Es sind Orte wie der nahe gelegene Oranien-Späti, der wegen der Verdopplung der Miete von der Räumung bedroht ist. »Gewerbetreibende sind oft die ersten, die verdrängt werden«, erklärt Magnus Hengge von »Bizim Kiez«. Denn im Gegensatz zu M...

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