Ein aufgebauschter Disput

Streit unter Dopingjägern: Wird bei Entschädigungen von Opfern wirklich betrogen?

  • Von Oliver Kern
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Christian Schenk hatte wohl kaum vorhergesehen, was seine Ankündigung auslösen würde. Der Zehnkampf-Olympiasieger von 1988 hatte vor Kurzem über seine psychischen Probleme berichtet, sprach von Depressionen und Manien. Er sei zwar familiär vorbelastet, aber die Dopingmittel, die er in seiner Zeit als DDR-Spitzensportler eingenommen hatte, hätten seine Erkrankung ausgelöst, so der Rostocker. Daher wolle er nun prüfen, ob er Geld aus dem Entschädigungsfonds nach dem Dopingopferhilfegesetz bekommen könne.

Das brachte Dopingforscher wie Werner Franke und Gerhard Treutlein, aber auch direkte Opfer des Systems wie Langlauftrainer Henner Misersky auf die Palme. Der Fonds sei für Athleten eingerichtet worden, denen Mittel verabreicht wurden, ohne dass sie das wollten. Schenk aber hatte bewusst gedopt. »Das Gesetz war immer schon eine Einladung zum Betrug durch dopende Sportler, die heute behaupten, nichts gewusst zu haben«, schrieben Fran...

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