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Patt in der Ukraine

Wirtschaftskrise, Bürgerkrieg: Der fünfte Jahrestag des Maidan steht unter keinem guten Stern

  • Von Denis Trubetskoy
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Kiew. Als am 21. November 2013 die Proteste gegen die überraschende Aufkündigung des EU-Assoziierungsabkommens der Regierung Wiktor Janukowitschs ausbrachen, war Alina 22 Jahre alt. «Es war schön, aber am Anfang recht hoffnungslos», erinnert sie sich heute, fünf Jahre später, in einem Café auf der zentralen Chreschtschatyk-Straße. «Wir waren idealistisch und hielten die Entscheidung, den Weg der europäischen Integration zu verlassen, für völlig falsch - vor allem mit Blick auf die Zukunft der Ukraine. Der Glauben, Janukowitsch zur Umkehr zu bringen, war jedoch sehr gering.»

Hätte die Polizei den Kiewer Unabhängigkeitsplatz, Maidan Nesaleschnosti, in der Nacht vom 29. auf den 30. November nicht gewaltsam geräumt, wäre die gesamte Geschichte wohl völlig anders verlaufen. Doch auf die Räumung folgte die erste große Demonstration am 1. Dezember mit mehreren hunderttausend Teilnehmern. Damals kam es zu den ersten Auseinandersetzungen m...


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