Malmende Mühlen

Ein imposantes Hörstück über Heinrich Böll

  • Von Stefan Amzoll
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Schriftsteller Heinrich Böll und Literatur-Nobelpreisträger Heinrich Böll (1917- 1985) hielt die Freiheit der Kunst höher als seine Romane. 1966 sagte er in einer berühmten Rede in Wuppertal: »Was die Kunst braucht, einzig und allein, ist Material - Freiheit braucht sie nicht, sie ist Freiheit; es kann ihr einer die Freiheit nehmen, sich zu zeigen - Freiheit geben kann ihr keiner; kein Staat, keine Stadt, keine Gesellschaft kann sich etwas darauf einbilden, ihr das zu geben oder gegeben zu haben, was sie von Natur ist: frei.«

Diese Sätze bilden das Gerüst des Hörstücks »Mit diesen Händen« von Helmut Oehring über Heinrich Böll, das an diesem Donnerstag auf SWR 2 läuft. Es ist »Ein Stück voller Poesie und Schmutz« (Untertitel) aus Stimmen, Kinderstimmen, O-Tönen aus Bölls »Frankfurter Vorlesungen«, Atemgeräuschen, Fermaten, Schaltstößen, Stiefelschritten und den Hörraum ausschreitenden Partien des Ensembles Musikfabrik. Die Sätze per...


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