Viel Ähnlichkeit bei den Sorgenbarometern

Erstmals wurden die »Monitor«-Einstellungsstudien aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt verglichen

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Zahl sorgte für Furore. 68 Prozent der Sachsen, hieß es bei der Vorstellung des »Sachsen-Monitors« für 2018, sind dafür, dass die Politik die Resultate von Volksbefragungen umsetzt, »egal, was Gerichte, Parlamente oder das Grundgesetz dazu meinen«. Volkswille statt freiheitlich-demokratischer Grundordnung - so tickt man eben im Freistaat, mochte mancher denken und sich an den Slogan von den »sächsischen Verhältnissen« erinnert fühlen.

Ob es diese wirklich gibt; ob Menschen in Sachsen fremdenfeindlicher, frustrierter und demokratieverdrossener sind als Bewohner anderer Länder, ist eine spannende Frage - auf die man jetzt auf Initiative von Roland Löffler, seit gut einem Jahr Leiter der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und Chef eines Beirats für den »Sachsen-Monitor«, erstmals Antworten suchte. Dazu wurde diese Erhebung mit ähnlichen Einstellungsstudien verglichen, die in zwei Nachbarländern bereits deutlich län...


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