Werbung
  • Hambi bleibt

RWE räumt Barrikaden im Hambacher Forst

  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Aachen. Der Energiekonzern RWE hat am Donnerstagmorgen mit der Räumung von Barrikaden und Hindernissen im Hambacher Forst begonnen. Die Polizei schütze die Arbeiter des Unternehmens, teilten die Beamten mit. Räumungen des Wiesencamps oder von Baumhäusern seien nicht geplant, hieß es. Die zuständige Aachener Polizei wird laut Aussage einer Sprecherin von Einsatzkräften aus anderen Städten unterstützt. Nähere Angaben zur Anzahl der Beamten machte sie nicht.

Laut Angaben der Aktivisten werden bei der Räumung rund 25 Einsatzwagen, ein Räumpanzer und auch ein Hubschrauber eingesetzt. Bilder auf dem Kurznachrichtendienst Twitter zeigen die Räumung eines Tripods über einem Waldweg, die Aktivisten berichten auch von Barrikadenräumungen mit Kettensägen. Sie kritisieren das kurz vor Beginn der Klimakonferenz COP24 »Millionen ausgegeben werden, um den Klimadinosaurier RWE zu schützen«. Bei der Konferenz im polnischen Kattowice wollen die Unterzeichnerstaaten des Pariser Klimaabkommens weiter beraten, wie das 1,5 Grad-Ziel umgesetzt werden kann.

Die Besetzer von »Hambi bleibt« kritisierten zudem die Bundesregierung und die Arbeit der Kohlekommission. RWE und die Braunkohle-Bundesstaaten würden in der Kommission dafür arbeiten, eine möglichst große Kompensation für den Kohleausstieg zu erhalten, statt für die Folgekosten der Kohleverstromung Verantwortung zu übernehmen. mwi/mit dpa

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen