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Friedhofsfrieden im Paradies

Das nicaraguanische Granada ist nach der Niederschlagung der Proteste in der Versenkung verschwunden

  • Von Simón Terz, Granada
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Das südlich der Hauptstadt Managua gelegene Granada gilt als »Perle Nicaraguas«. Eingebettet in die Kulisse des Nicaraguasees liegt es am Fuße eines in üppigem Grün bewachsenen Vulkans. Kopfsteinpflasterstraßen werden von barock-maurischen Häusern in Pastelltönen gesäumt. In Palmenkronen, die über die roten Ziegeldächer hinausragen, tummeln sich tropische Vögel. Im Zuge der vergangenen Jahre hat sich Granada vom Geheimtipp zur hippen Reisedestination gemausert. Unentwegt öffneten Hotels, Bars und Restaurants. Bootstouren zu den Hunderten im See verstreuten Inseln oder Badetage am Kratersee »Laguna de Apoyo« gehören zum Fixprogramm der Besucherschaaren.

Der Tourismus ist ein Hauptmotor der nicaraguanischen Wirtschaft, wobei der Kolonialstadt eine zentrale Rolle zukommt. Nach sieben Monaten der Krise ist jenes Granada kaum wiederzuerkennen. Im April schlugen Regierungsanhänger friedliche Demonstrationen gegen eine Reform des Sozials...


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