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Generation Smartphone: Daumen unter Druck

Saarbrücken. Immer mehr jüngere Menschen sind vermutlich durch häufigen Gebrauch von Smartphones von Arthrose in Finger- und Handgelenken betroffen. Innerhalb von vier Jahren (2013 bis 2017) hat sich unter den Versicherten der IKK-Südwest im Alter zwischen 16 und 65 Jahren die Zahl derjenigen mit der Diagnose »Arthrose in der Hand« verdoppelt. Die 21- bis 30-Jährigen sind mit einer Steigerung um das Fünffache betroffen, wobei die absoluten Zahlen in dieser Gruppe mit 19 Fällen 2017 noch sehr niedrig ausfallen. Für die 31- bis 45-Jährigen wurde ein Anstieg der Diagnosen auf das Zweieinhalbfache festgestellt. Auslöser der Erkrankung könnte die verkrampfte Handhaltung sein, die Wischen und Tippen kombiniert, bei der ein Finger frei rotiert und der Rest stabil bleiben muss. Das beansprucht Bänder und Sehnen so stark, dass sie sich lockern und Gelenke an Halt verlieren. nd

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