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Staatsbahn entschädigt Nachkommen Deportierter

Den Haag. Die niederländische Staatsbahn will erstmals Nachkommen von während der NS-Besatzung deportierten Juden individuell entschädigen. Die Deportation von Juden in das Durchgangslager Westerbork im Zweiten Weltkrieg sei ein »dunkles Kapitel« in der Geschichte des Landes und des Unternehmens, erklärte die Bahngesellschaft am Dienstag. Eine Kommission solle nun individuelle Entschädigungszahlungen prüfen. Die niederländische Staatsbahn verdiente an den Transporten nach heutigem Wert Millionen von Euro. Von den 140 000 Juden überlebten nur etwa 30 000. AFP/nd

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