Werbung

Entscheidung zu Golzes Job steht weiter aus

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Potsdam. Die rot-rote Brandenburger Landesregierung hat noch keine Entscheidung über den neuen Job von Ex-Sozialministerin Diana Golze (Linkspartei) getroffen. »Das Kabinett hat sich am Dienstag nicht mit Frau Golze und der Beschäftigungsaufnahme bei der Arbeiterwohlfahrt, Bezirksverband Potsdam, befasst«, teilte Regierungssprecher Florian Engels am Mittwoch auf Anfrage mit. Weiter äußerte sich Engels nicht. Damit kann Golze vorerst nicht wie geplant ihre Tätigkeit bei der Arbeiterwohlfahrt Anfang Dezember beginnen. Golze war Ende August dieses Jahres wegen des Skandals um den Handel mit in Griechenland gestohlenen Krebsmedikamenten zurückgetreten. Eine Regelung im Ministergesetz des Landes sieht vor, dass die Regierung in den ersten zwei Jahren nach dem Ausscheiden einen Job verbieten kann, wenn er im gleichen Bereich liegt oder die Zusammenarbeit mit Personen beinhaltet, die bereits im Amt von erheblicher Bedeutung waren. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll vor der Entscheidung noch ein Gespräch mit Golze geführt werden. »Beabsichtigt die Landesregierung, dem Mitglied oder ehemaligen Mitglied der Landesregierung die Erwerbstätigkeit zu untersagen, begründet sie diese Absicht und gibt ihm Gelegenheit zur Stellungnahme«, heißt es im Ministergesetz. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!