Stimmungstest für Pedro Sánchez

Spaniens Ministerpräsident steht bei Wahlen in PSOE-Hochburg Andalusien indirekt zur Wahl

  • Von Ralf Streck, San Sebastián
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Wenn am Sonntag in Andalusien das Regionalparlament gewählt wird, ist das eine bedeutende Abstimmung. Das hat verschiedene Gründe. Meist geben die Wähler in der bevölkerungsreichsten spanischen Region aus dem Süden des Landes die Richtung vor. Wer in Andalusien gewinnt, gewinnt gewöhnlich auch in Spanien. Und praktisch alle Beobachter gehen davon aus, dass der sozialdemokratische Regierungschef Pedro Sánchez bald vorgezogene Neuwahlen ansetzen wird, da seine schwache Minderheitsregierung keinen Haushalt durchbringt. Deshalb wird den vorgezogenen Neuwahlen in Andalusien eine entscheidende Rolle zugeschrieben. Je nach Ergebnis wird Sánchez Wahlen noch im Frühjahr 2019 ansetzen oder versuchen, den Termin in Richtung Herbst zu schieben.

Noch ist Andalusien eine Hochburg der Sozialdemokraten (PSOE), der auch der Ministerpräsident Pedro Sánchez angehört. Die PSOE regiert dort seit dem Ende der Franco-Diktatur (1939-75) seit mehr als 40 Jahren...


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