»Ich bin abgegangen wie eine Rakete«

Rosita Rogsch ging zur Polizei, als diese noch eine Männerdomäne war. Auf der Straße sorgte sie für Chaos, auf der Dienststelle wehrte sie sich gegen Sexismus

  • Von Johanna Treblin
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
Rosita Rogsch

Frau Rogsch, Sie wurden Schutzpolizistin, als die Westberliner Polizei noch Männerdomäne war. Das war 1978. Warum haben Sie sich damals beworben?

Ich war seit fünf Jahren Politesse. 1978 kam eine Stellenausschreibung rein, und man konnte sich bewerben. Meine Vorgesetzten haben gesagt, mach das mal. Und weil ich eine Frau von schnellen Entschlüssen bin, dachte ich mir: Machste das. Ich habe dann die Bewerbung abgeschickt - ohne meinen Mann zu fragen.

Frauen durften in der Bundesrepublik erst ab 1977 ohne Erlaubnis ihres Ehemannes arbeiten. Trotzdem war das 1978 noch nicht üblich?

Nee, das war nicht üblich.

Politesse sein - hauptsächlich Strafzettel aufschreiben - hat Ihnen nicht gereicht?

Sie sind zu jung, um sich die Zeit damals vorstellen zu können. In den 70er Jahren gab es eine Aufbruchstimmung bei den Frauen. Frei nach dem Motto: Was die Männer können, das können wir auch. Wir wollten die gleichen Berufe er...

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