Tabubruch im Labor

In China kamen Kinder mit manipuliertem Erbgut zur Welt.

  • Von Finn Mayer-Kuckuk
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Vor drei Jahren lief ein Sturm der Empörung um den Globus, als chinesische Wissenschaftler erstmals das Erbgut eines menschlichen Embryos manipuliert hatten. Damals wurde der Ruf nach einem Bann für solche Eingriffe beim Menschen laut. Seinerzeit hatten die Forscher die Zellen noch weggeworfen. Nun ging eine andere Gruppe deutlich weiter: An der Southern University of Science and Technology in Shenzhen hat sie nach eigener Auskunft die Babys von einer Frau austragen lassen.

Der Leiter des Projekts, der Biomediziner He Jiankui, verteidigte am Mittwoch trotz nahezu einhelliger Kritik seiner versammelten Fachkollegen auf einem Genforscherkongress in Hongkong sein Vorgehen. Er informierte dort auch, dass eine weitere Frau ebenfalls ein genverändertes Kind austrägt.

Zuvor hatte er lediglich in einem Youtube-Video seine Prinzipien für die Genmanipulation am Menschen vorgestellt: Sie solle nur der Vorbeugung von Krankheiten dienen, ...

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