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Siebenbürgen 100 Jahre bei Rumänien

  • Lesedauer: 2 Min.

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Bukarest. Rumänien feiert am Samstag den 100. Jahrestag der Zugehörigkeit der Provinz Siebenbürgen. Mit diesem territorialen Zugewinn durch den Zerfall Österreich-Ungarns nach dem Ersten Weltkrieg hatte Rumänien damals sein Gebiet um etwa ein Drittel vergrößert und nahezu den heutigen Umriss erreicht.

Die Weichen wurden am 1. Dezember 1918 gestellt, als 1228 Delegierte in der Stadt Alba Iulia (Karlsburg/Gyulafehervar) für die Zugehörigkeit Siebenbürgens zu Rumänien stimmten. Festgeschrieben wurde dies im Vertrag von Trianon (Frankreich) 1920.

Die Neuaufteilung von 1920 war unter anderem mit den ethnischen Verhältnissen begründet worden. In Siebenbürgen stellten bereits damals die Rumänen die Mehrheit. Die Vertreter der dort lebenden etwa 800 000 Deutschen - vor allem Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben - stimmten 1919 ebenfalls für die Zugehörigkeit zu Rumänien. Die meisten Rumäniendeutschen sind inzwischen ausgewandert.

1918 lebten etwa 1,6 Millionen Ungarn in Siebenbürgen, heute sind es 1,2 Millionen. Für viele ist die Trennung von Ungarn ein Trauma geblieben, das auch für Zwist zwischen Budapest und Bukarest sorgt. Ungarns rechtsnationale Regierung hat ihren Diplomaten verboten, den 1. Dezember mit den Rumänen zu feiern. Kelemen Hunor, Vorsitzender der einflussreichen rumänischen Ungarn-Partei UDMR, betonte: »Die Rumänen müssen akzeptieren, dass wir (das Jubiläum von) 2018 weder feiern können noch wollen.« dpa/nd

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