Internationale Verantwortungsteilung gefordert

Im Dezember wollen die Vereinten Nationen neben dem Migrationspakt auch einen Flüchtlingspakt annehmen

  • Von Vanessa Fischer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der »Globale Pakt für Flüchtlinge« soll die Chancen Geflüchteter auf ein selbstbestimmtes Leben verbessern. Das internationale Übereinkommen, das unter der Federführung des Flüchtlingswerks (UNHCR) erarbeitet wurde, bezieht sich - im Gegensatz zum UN-Migrationspakt - ausschließlich auf Personen, die vor Krieg, politischer Verfolgung und Menschenrechtsverletzungen geflohen sind. Am 17. Dezember soll der UN-Flüchtlingspakt von 176 Staaten angenommen werden. Einzig die USA kündigten an, ihn nicht zu unterzeichnen.

Ziele des Flüchtlingspakts sind vor allem: die Entlastung von Ländern, die viele Geflüchtete aufgenommen haben; Geflüchteten zu helfen, wieder auf eigenen Beinen zu stehen; besonders Hilfsbedürftige durch Härtefallaufnahmen, sogenannte Resettlements, in sichere Länder zu bringen; sowie Bedingungen zu schaffen, damit Geflüchtete freiwillig und sicher in ihre Heimat zurückkehren können.

Martin Rentsch, Pressereferent beim UNHCR in...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.