• Politik
  • Democratic Socialists of America

Feminisierung allein reicht nicht

Die Vorsitzende der Democratic Socialists of America Maria Svart über Identitäts- und Klassenpolitik

  • Von Max Böhnel
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
Die neugewählte Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez ist Hoffnungsträgerin der Democratic Socialists in America.

Wo positionieren sich die Democratic Socialists of America in dem linken Dauerbrenner Identitätspolitik versus Klassenpolitik? Wie gehen Sie mit diesem Widerspruch um, wie lösen Sie ihn auf?

Der Klassenbegriff ist in den USA ohne ein Verständnis von »race« und Rassismus nicht zu denken oder zu verstehen. Dem Widerspruch haben wir uns dabei ständig zu stellen. Das erfolgt mit Hilfe des Konzepts Solidarität, genauer gesagt der »working-class solidarity«.

Was heißt das konkret?

Ohne das Wissen, dass der Rassismus die Arbeiterklasse spaltet, ist linke Organisationsarbeit in den USA unmöglich. Das wurde mir als ehemalige Gewerkschafterin fast täglich vor Augen geführt, als der Chef die Arbeiter im Betrieb auseinanderzudividieren versuchte. Im politischen Leben ist das nicht anders. Das Problem zu benennen und bekämpfen ist unabdingbar. Die People of Color, die der Arbeiterklasse angehören, haben keine bloße, sozusagen »farben...

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