Es plätscherte so vor sich hin

»Von der Revolte zur Revolution. Wie viel 1968 steckt in 1989?« - das wollte die Bundesstiftung Aufarbeitung wissen

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Was sagen Schuhe über ihre Träger aus? Viel, gewiss nicht alles. Pure Langeweile trieb die Berichterstatterin zum Studium der Fußbekleidung der auf dem Podium sitzenden »Diskutanten« - die selbst gelangweilt, müde, schlapp wirkten. Die »Debatte« plätscherte so vor sich hin. Weil zum Ende des 68er-Gedenkmarathons eigentlich schon alles gesagt ist? Lebhafter wurde es erst, als das Publikum Fragen stellte und Einspruch artikulierte.

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hatte zum Abschluss ihrer Veranstaltungsreihe »Das doppelte 1968« in ihr Berliner Domizil geladen, um zu eruieren, wie viel ’68 in ’89 steckt (was nicht beantwortet wurde). Ilko-Sascha Kowal-czuk (Jg. 1967), nach der »Wende« als Student an der Humboldt-Universität Mitglied des Unabhängigen Historikerverbandes, trug grobe Schnürstiefel. Derb-klotzig war auch sein Impulsvortrag. 1968 sei man im Westen mit Marx, Mao, Lenin und roten Fahren sowie für den Sozialis...

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