Der Tag, als Clayderman starb

Wieder ausgegraben: Postpunk & New Wave der Bundesrepublik der frühen 80er Jahre

  • Von Thomas Blum
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Unterkühlt und tanzbar: die 1981 gegründete Westberliner Band Malaria!

Der fiebrig grummelnde Bass, den man von den ersten Platten von The Cure kennt, gibt die Richtung vor. Das Gefühl, allein mit hängendem Kopf nachts in einer kalten, tristen, verlassenen neonbeleuchteten Fabrikhalle zu stehen bzw. ebendort selbstvergessen zu tanzen, hat kaum jemand so gelungen in Musik übertragen wie jene frühen (west-)deutschen New-Wave-/Postpunk-Bands, die zu Beginn der 80er Jahre den Macker-Rock der alten Schule verabschiedeten. Woran etwa Kraftwerk sich sechs Jahre früher schon versucht hatten, der Entmüllung einer zu pompösem Virtuosengeplänkel regredierten Rockmusik, das tat jetzt der Postpunk, indem er allen Schwulst aus ihr entfernte und ihr das falsche Pathos nahm. Den Rock wieder auf sein Skelett zu reduzieren, ihn zu entschlacken, ihn nicht nur einer saturierten Pop-Industrie, sondern auch den Klauen der Teestubenhocker und Vollbarthippies zu entreißen, ihn wieder hässlich und simpel zu machen, darin bestand ...

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