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Ästheten sollten diese kleine Rubrik heute nicht lesen. Denn es geht ums Nasepopeln. Eine Studie britischer Wissenschaftler deutet darauf hin, dass diese Unart, die im Kindesalter offenbar zwanghaft und später immer noch häufig zu beobachten ist, zur Verbreitung von Pneumokokken führt. Diese möchte man sich eigentlich nicht näher vorstellen, sie bevölkern aber den Nasen- und Rachenraum beinahe aller Menschen. Und wer in ihnen herumrührt, verschafft ihnen unbedacht eine Karriere als Unruhestifter in einer zuvor womöglich bakteriell ausgewogenen Umgebung, zum Beispiel bei Delegierten auf dem CDU-Parteitag, die man lange nicht getroffen hat und nun herzlich begrüßt. Man darf sich das Konkurrenzgebaren der überraschend aufgetauchten Bakterien als harten Verdrängungskampf vorstellen. Dabei geht es für die Betroffenen um alles. Natürlich in demokratischer Umgebung des Parteitags und unter ständiger Gewährleistung eines Wettstreits auf gleicher Augenhöhe. uka

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