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  • Demonstration in Belgrad

Protest in Serbien wegen Gewalt gegen Oppositionelle

Anlass war Angriff auf linken Politiker / Oppositionelle werfen Präsident Vucic Verwicklung vor

  • Lesedauer: 1 Min.

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Belgrad. Mehrere tausend Menschen haben am Samstagabend in Belgrad gegen Gewaltakte protestiert, denen Oppositionelle zum Opfer fielen. Das berichtete das Nachrichtenportal »danas.rs«. Zu der Kundgebung unter dem Motto »Stopp den blutigen Hemden!« hatte das Oppositionsbündnis Allianz für Serbien aufgerufen.

Die Teilnehmer zogen vor das Parlament und vor das Gebäude des staatlichen Fernsehens RTS. Sie skandierten Losungen gegen die rechts-nationale Führung unter Präsident Aleksandar Vucic.

Anlass war der brutale Angriff auf den Vorsitzenden der Serbischen Linken, Borko Stefanovic, Ende des Vormonats in der südserbischen Stadt Krusevac. Unbekannte in schwarzen Hemden hatten den Politiker der kleinen Oppositionspartei mit einer Eisenstange zusammengeschlagen und verletzt.

Vucic hatte den Angriff verurteilt und erklärt, dass die mutmaßlichen Täter gefasst worden seien. Die Oppositionellen glauben aber weiterhin, dass die Regierungspartei SNS darin verwickelt gewesen sei. Deren Führer bestreiten dies. dpa/nd

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