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Russland trauert um Menschenrechtlerin

Moskau. Russland trauert um die verstorbene Menschenrechtlerin und Kremlkritikerin Ljudmila Alexejewa. Sie sei nach schwerer Krankheit im Alter von 91 Jahren in Moskau gestorben, teilte der Menschenrechtsrat des Präsidenten Wladimir Putin am Samstag mit. Dem Gremium gehörte Alexejewa bis zuletzt an - trotz ihrer offenen Kritik am Kreml etwa angesichts zunehmender Repressionen gegen die russische Opposition. Gemeinsam mit dem Friedensnobelpreisträger Andrej Sacharow gründete sie 1976 die Moskauer Helsinki-Gruppe. Sie war international und auch in Russland hoch angesehen. Zu ihrem 90. Geburtstag hatte Putin persönlich gratuliert und sie in ihrer Moskauer Wohnung besucht. dpa/nd

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