Ordnung schaffen?

Das brennende Paris, eine Utopie von Brecht und Castorfs Plädoyer für den Hass

  • Von Hans-Dieter Schütt
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Die Medien melden das Brodeln - in der Ferne. Noch wankt sie nicht, unsere mittlere deutsche Existenz, die hauptsächlich aus häuslichen Momenten besteht. Woanders aber ist die Masse Mensch in Bewegung. Just aus Frankreich, wo es des Öfteren stadteinwärts brennt. Jüngste Vergangenheit lieferte stets auch geistige Aufhilfen für die Unzufriedenheit - Manifeste wie »Der kommende Aufstand« oder Stéphane Hessels »Empört euch!« wurden Bestseller.

Dem Außenstehenden, blickt er nach Paris, vermengt sich alles - die hysterisch aufgedrehten Agitationsformen dort und das brüllende, zündelnde Spiel an der Grenze von Wildnis und Zivilisation; die hochgeputschte Gewalt-Geilheit und das demokratische Recht der Verzweifelten auf exzessiven Ungehorsam. Gelbe Westen, rote Parolen, schwarzer Rauch - nur kein grüner Punkt: Nicht zu trennen, wer was will und wohin zielt. Der Hass ist das einigende Band. Hass ist hässlich. Aber es ist gefährlich, den Ha...

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