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Das Ehrenamt wird von der Politik stets in den höchsten Tönen gelobt. Schließlich ist es sehr praktisch, wenn der Bürger für lau Arbeiten erledigt, für die der Staat eigentlich Geld abdrücken müsste. Ob Obdachlosen- oder Geflüchtetenhilfe, die Tafeln oder der Bürgerbus auf dem platten Land, der ein Mindestmaß an Mobilität für Nicht-Autofahrer sichert. Insofern ist es konsequent, dass die Christlich-Demokratische Union (CDU) das Amt der Vorsitzenden traditionell nicht entlohnt. Doch für die neue Amtsinhaberin Annegret Kramp-Karrenbauer soll mit dem ehernen Grundsatz gebrochen werden. Denn im aufopferungsvollen Einsatz für ihre Partei hat sie alle Ämter aufgegeben. Vielleicht will die Saarland-Geflüchtete mit ihrem Begehr auch nur auf die Situation anderer Migranten aufmerksam machen. Denn die bekommen selbst bei hoher Qualifikation meist schlecht bezahlte Stellen mit größeren Gesundheitsrisiken. CDU-Chefs werden sie in der Regel nicht. nic

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