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Zahl der Insolvenzen weiter rückläufig

Frankfurt am Main. Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland sinkt dank guter Wirtschaftslage weiter und hat im laufenden Jahr den niedrigsten Stand seit 1994 erreicht. 19 900 Unternehmen werden nach Einschätzung von Creditreform bis zum Jahresende den Gang zum Insolvenzrichter angetreten haben. Das wären nach Angaben der Wirtschaftsauskunftei vom Dienstag 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Seit dem Höchststand 2003 haben sich die Fallzahlen halbiert. Stärker noch verringerten sich 2018 die Verbraucherinsolvenzen. Hier setzte sich der seit 2010 anhaltende rückläufige Trend fort: 68 600 Privatleute rutschten in die Pleite und damit 4,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Hauptgründe hierfür nach Einschätzung von Creditreform: sinkende Arbeitslosenzahlen und steigende Bruttolöhne. dpa/nd

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