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In einem Land ohne Hebammen

In den USA übernehmen Helferinnen die nicht medizinische Betreuung von Frauen während der Schwangerschaft sowie bei und nach der Geburt

  • Von Christina Horsten, New York
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Vor dem großen Glasfenster liegen die Häuserdächer Brooklyns unter einer dichten Wolkendecke. Lauren setzt sich auf das graue Sofa ihrer Wohnung und legt Stephanie Heintzeler den kleinen Elliot in den Arm. Elliot ist 13 Wochen alt, trägt einen blauen Strampler mit grauen Streifen und gluckst vergnügt. »Ich wollte mit dir über das Stillen reden«, fängt Lauren an. »Die einzelnen Stilleinheiten werden jetzt kürzer, oder?« Heintzeler setzt sich auch auf das Sofa und Elliot auf ihren Schoß. »Ja genau. 15 Minuten reichen völlig aus, manchmal sogar fünf. Das wird alles kürzer und einfacher.«

Lauren ist 35, Elliot ihr erstes Kind und Heintzeler ihre Doula. Das Wort kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie Dienerin, Sklavin oder Magd. Doulas übernehmen in den USA die nicht medizinische Betreuung von Frauen während der Schwangerschaft sowie bei und nach der Geburt. Heintzeler war bei Elliots Geburt dabei und schaut nun regelmäßig be...


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