Minsk will Moskaus Ölpreis nicht

»Tiefere Integration« oder »Einverleibung« - die letzte slawische Union liegt im Streit

  • Von Klaus Joachim Herrmann
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Lehrerin hält rote Nelken in der Hand, Schüler des Gymnasiums Nummer 6 der belarussischen Stadt Grodno sind ordentlich aufgereiht. Eingeweiht wird hier an diesem Dezemberwochenende eine Gedenktafel zu Ehren von Feliks Edmundowitsch Dsershinski, Gründer des sowjetischen Geheimdienstes Tscheka. Es scheint, als sei immer noch alles in bester Ordnung in der Sojus.

Doch die Sowjetunion ist untergegangen und dem Mitte der 1990er Jahre noch mit Boris Jelzin geschlossenen Bund zwischen Russland und Belarus geht es auch nicht gut. Denn die slawischen Brüder sind zerstritten. Russland wolle sich Belarus unter dem Vorwand einer tieferen Integration einverleiben, klagt Alexander Lukaschenko. Doch das Land »wird nicht für ein Fass Öl aufgegeben«, versichert der für starke Worte bekannte belarussische Präsident. Wohl schon am 25. Dezember soll ein Gipfel mit dem Amtskollegen Wladimir Putin im Kreml alle Fragen lösen. Ohnehin gehöre Streit nur in...

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