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Jüdisches Chormusikfest wird in Potsdam eröffnet

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Potsdam. Das Louis-Lewandowski-Festival für jüdische Chormusik wird in diesem Jahr erstmals in Potsdam eröffnet. Zum Eröffnungskonzert mit der Welturaufführung des Oratoriums »Todesfuge« der israelischen Komponistin Anna Segal werden am Donnerstag auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und der israelische Botschafter Jeremy Issacharoff in der evangelischen Nikolaikirche erwartet, teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit. Das Lewandowski-Festival ist unter dem Leitgedanken »Stern der Hoffnung« dem 70. Jahrestag der Gründung des Staates Israel und der Erinnerung an die Pogrome 1938 in Nazideutschland gewidmet. Neben dem Eröffnungskonzert mit dem Sinfonieorchester Czernowitz aus der Ukraine und drei Chören aus Israel stehen Veranstaltungen in Berlin auf dem Programm. Der Komponist Louis Lewandowski (1821-1894) durfte als erster Jude an der Berliner Akademie der Künste studieren. 1840 wurde er Chordirigent der Jüdischen Gemeinde, 1865 zum Königlichen Musikdirektor ernannt. Sein Grab befindet sich in der Ehrenreihe auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee. epd/nd

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