Weitertragen als Alternative

In der Debatte über Möglichkeiten und Grenzen der Pränataldiagnostik gerät die Perspektive betroffener Familien nur selten in den Blick

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Es sollte so einfach wie herzerwärmend sein: Nach dem positiven Schwangerschaftstest folgt in der Regel bald ein Besuch bei einer Gynäkologin, auch die erste Ultraschallaufnahme wird gemacht. Das kleine technische Bild in Grau- und Schwarztönen wird stolz der übrigen Familie präsentiert. So jedenfalls die Wunschvorstellung.

Dabei haben die wenigsten angehenden Mütter im Hinterkopf, dass ein Ultraschall schon eine Form der pränatalen Diagnostik ist. Mit anderen Worten: Auch diese Aufnahme dient dazu, pränatal (vor der Geburt) Abweichungen von der medizinischen Norm festzustellen.

Ein Ultraschall, möglich in verschiedenen Varianten, wird nach den Mutterschaftsrichtlinien nur dreimal während der gesamten Schwangerschaft nötig. Abhängig von bestimmten Risikofaktoren - etwa dem Alter der Mutter - wird aber viel häufiger »geschallt«. Weitere nicht invasive Untersuchungen sind möglich, bei denen im Blut der Mutter nach genetischen Spuren des ...

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