Der Vorkoster des «Wodsch»

Christopher Wilson: Erheiterndes und Erschreckendes über Stalins letzte Lebenstage

  • Von Irmtraud Gutschke
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Wodsch lebt noch …, sein Haushalt aber wird bereits aufgelöst.« Ja, so war es wohl. Der britische Autor Christopher Wilson hat sich natürlich über Stalins Endzeit kundig gemacht. Dass »Anführer« im Russischen »Woshd« heißt, wusste er nicht, oder es gehörte zu seiner Schreibstrategie.

Schließlich wird aus der Sicht von Juri erzählt, der mit sechs Jahren einen schweren Unfall hatte. »Ich bin beschädigt. Aber nur mein Körper. Und der Verstand. Nicht die Seele, die ist stark und ungebrochen.«

Ein Zwölfjähriger, der die Wirklichkeit also durch seine Seele begreift - wobei er, wie in furchtbarer Lage deutlich wird, auch in Mathematik beschlagen ist. Dabei hat er ein so freundlich lächelndes Gesicht, dass Erwachsene ihm ihre düstersten Geheimnisse anvertrauen. Sie meinen ja, dass er alles gleich wieder vergisst. Wäre es so, könnte er uns indes nicht diese spannende, komische, erschreckende Geschichte erzählen.

Der Verlag tat gut daran, im ...

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