Polens Regierung in Erklärungsnot

Die polnische Finanzaufsichtsbehörde ist seit Wochen in einen Bestechungsskandal verwickelt, der immer weitere Kreise zieht

  • Von Wojciech Osinski, Warschau
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die polnische Finanzbranche und die Politik sind in diesen Wochen eine verhängnisvolle Liaison eingegangen. Ein Abhörskandal sorgt im konservativen Regierungslager für Unruhe. Aus dem mitgeschnittenen Gespräch geht hervor, dass der inzwischen in Untersuchungshaft sitzende Chef der Aufsichtsbehörde (KNF), Marek Chrzanowski, von dem Finanzmogul Lech Czarnecki ein hohes Bestechungsgeld gefordert hat, wenn die Behörde weiterhin einen Schutzschirm über dessen Banken halten sollte. Czarneckis Kreditinstitute Getin und Idea sind seit 2015 zunehmend in die Bredouille geraten.

Der Skandal ist derweil zu einer Staatsaffäre geworden. Jede Woche werden neue pikante Details enthüllt, die auch die konservative Regierung unter Druck setzen. Dabei ist diese mit dem Anspruch angetreten, Polen von »sämtlichen Pathologien« befreien zu wollen. Der PiS-Vorsitzende Jarosław Kaczyński und seine Gefolgsleute bestritten 2015 einen erfolgreichen Wahlkampf, weil...

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