Ein Haushalt im Konjunktiv

Die spanische Minderheitsregierung will Mindestlohn, Arbeitslosen- und Kindergeld anheben, doch es fehlt ihr an Unterstützung

  • Von Ralf Streck, Barcelona
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Generalstreik« prangt es von Wänden in Barcelona. »Stellen wir uns gegen Sánchez!« Zum Protest wird aufgerufen, da die spanische Regierung eine Kabinettssitzung in die katalanische Metropole verlegt hat. Ministerpräsident Pedro Sánchez von der sozialdemokratischen PSOE und seine linken Unterstützer von Podemos werden auch an ihre Versprechen erinnert, den Mindestlohn (SMI) deutlich zu erhöhen und frühere Arbeitsmarktreformen zurückzunehmen.

Sánchez kommt nicht mit leeren Händen. Per Dekret soll der SMI nun zum Jahreswechsel auf 900 Euro steigen. Allerdings sollen drei Millionen Arbeitsverträge nicht einbezogen werden, ist aus gut informierten Kreisen zu hören. Konkretes wird Sánchez nach der Kabinettssitzung verkünden. 900 Euro sind zwar nicht besonders viel, weshalb Podemos im ersten Schritt die Anhebung auf 1000 Euro forderte, aber doch zu Weihnachten ein großer Schluck aus der Pulle. Es ist eine Erhöhung um gut 21 Prozent, niemals z...

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