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Der Sehnsuchtsort

Der Künstler Yadegar Asisi und der Archäologe Andreas Scholl im Gespräch über das Kunstwerk »Pergamon-Panorama«

  • Von Sarah Pepin
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Herr Asisi, Herr Scholl, worin liegt die besondere Bedeutung von Pergamon heute?

Andreas Scholl: Pergamon war eine der bedeutendsten hellenistischen Metropolen. Als Königsitz blühte die Stadt vor allem im 3. und 2. Jahrhundert vor Christus und sie unterscheidet sich von anderen großen Zentren der Zeit wie Athen oder Alexandria dadurch, dass sie in der Nachantike nicht überbaut worden ist. Daher hat sie sich großartig erhalten. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit war die Lage Pergamons bereits bekannt, im 16. und 17. Jahrhundert kamen einzelne Antiken nach Europa.

Als der deutsche Ingenieur Carl Humann den Ort 1871 für sich entdeckte und einige Fragmente nach Berlin schickte, fand einige Jahre später eine große Ausgrabung dort statt. Zunächst konzentrierte man sich auf die Akropolis, bemerkte dann aber, dass sich dort die einmalige Gelegenheit bot, eine antike Stadt mit ihrer gesamten Infrastruktur zu dokumentieren. Insof...


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