Nur die Kälte kann die Produktion stoppen

Deutsch-russische Gemeinschaftsunternehmen fördern trotz politischer Eiszeit weiter Erdgas vom Polarkreis

  • Von Claudia Thaler, Nowy Urengoi
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Am nördlichen Polarkreis hebt sich die Sonne in der dunklen Jahreszeit selbst zur Mittagszeit kaum über den Horizont. Die Temperaturen liegen bei rund 30 Grad unter dem Gefrierpunkt. Es sind beste Bedingungen in Russlands Gashauptstadt Nowy Urengoi: Frostige Temperaturen bedeuten im hohen Norden des Riesenreiches nämlich mehr Arbeit.

Mit Fellmützen machen sich die Ingenieure auf den schneebedeckten Weg. Allzu lange dürfen sie sich nicht in der klirrenden Kälte aufhalten. Ihr Ziel ist die Gasaufbereitungsanlage UKPG-31 von Achimgaz, einem Zusammenschluss zwischen dem deutschen Gas- und Erdölförderer Wintershall aus Kassel und einem Tochterunternehmen des russischen Platzhirschs Gazprom. Das deutsch-russische Unternehmen fördert seit seiner Gründung vor 15 Jahren Erdgas aus der rund 4000 Meter tiefen, schwer zugänglichen Atschimow-Formation.

Täglich holen die Arbeiter rund 28 Millionen Kubikmeter Gas und 12 000 Tonnen Kondensat aus dem Pe...

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