»Unsere Demokratie braucht ein Update«

Daniela Platsch über DiEM25, eine europäische Verfassung und darüber, warum sie sich in Bayern und in Wien zu Hause fühlt und trotzdem glühende Europäerin ist

  • Von Johannes Greß
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Daniela Platsch und Yanis Varoufakis auf der Pressekonferenz nach der Mitgliederversammlung Ende November in Berlin

Zu Ihrer Kandidatur für die Europawahlen haben Sie gesagt, die Aufgabe unserer Generation sei ein geeintes, demokratisches Europa. Ich habe aber das Gefühl, dass nicht wenige einen anderen Plan haben.

Wenn wir nach Frankreich schauen, haben gerade die Champ-Élysées gebrannt. In London herrscht mit dem Brexit totales Chaos. Um was es in diesen Ländern geht, ist, dass Menschen gerade verstärkt versuchen, ihre Stimme zu erheben, hörbar und sichtbar zu werden. Ganz offensichtlich wollen Menschen also bei der Ausgestaltung von Politik mitreden. Schauen wir nach Frankreich auf die Forderungen der Gelbwesten: Wo sollten sie diese denn in einem »normalen« politischen Prozess unterbringen? Oder wie sollte man seine Abneigung gegen das »business as usual« genau artikulieren, wenn die einzige Frage auf dem Zettel »EU ja oder nein« lautet? So wird die Antwortmöglichkeit »Brexit« schnell zur einzigen Möglichkeit, überhaupt gehört zu werden.

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