»Du kannst dich nur auf das Wasser einlassen«

Die Theaterregisseurin Laura Linnenbaum surft, um sich zu entspannen. Jede verpasste Welle sieht sie als verpasste Chance an – und muss dann über sich selbst lachen

  • Von Björn Hayer
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Frau Linnenbaum, wie sind Sie zur Regie gekommen?

Eigentlich war das gar nicht der ursprüngliche Plan. Ich wollte als Jugendliche Juristin werden; habe auch ein Praktikum auf dem Gericht gemacht, aber nachdem mir fünf ähnliche Schwarzfahrdelikte zur Durchsicht gegeben wurden, wusste ich, dass das nicht der richtige Weg für mich ist. Nach einem kurzen Ausflug in die Theaterwissenschaften habe ich dann angefangen, Regie in Frankfurt zu studieren. Während des Studiums habe ich schon freie Projekte inszeniert. Man könnte diese Stücke als Collagen und damit als eben nicht linear verlaufende Dramaturgien bezeichnen. Schön ist bei solchen Werken, dass vieles auf der Bühne aus der Dynamik der Gruppe heraus entsteht. Inzwischen ist es für mich ebenso erfreulich, echte Klassiker als Ganzes auf die Bühne bringen zu dürfen wie neulich Heinrich von Kleists »Der zerbrochene Krug« am Düsseldorfer Schauspielhaus.

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