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  • Politik
  • Walter Lippmann: "Die öffentliche Meinung"

Botschaft, nicht Wahrheit

Zur deutschen Erstausgabe von Walter Lippmanns »Die öffentliche Meinung«.

  • Von Michael Meyen
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Walter Lippmann liegt wieder im Buchladen. Der Westend-Verlag hat den Klassiker »Die öffentliche Meinung« ausgegraben. Ein Buch aus dem Jahr 1922, geschrieben von einem Mann, der lange ein Feindbild linker Theoriekritik war, heute als »Vordenker« des »amerikanischen Imperiums« gilt (Paul Schreyer) und in der Einführung zur Neuausgabe von den Ökonomen Walter Otto Ötsch und Silja Graupe gar zu einem Vater des Neoliberalismus ernannt wird. Was wollen wir von diesem Buch, was von einem Mann, der zum innersten Zirkel um Präsident Woodrow Wilson gehörte und von einer Regierung der Experten träumte, von einer Gesellschaft, in der Männer wie er die große »Herde« führen?

Ganz einfach: Walter Lippmann war dabei, als das erfunden wurde, was damals Propaganda hieß und heute PR genannt wird, strategische Kommunikation, Soft Power, Public Diplomacy. Walter Lippmann kann uns helfen, die Kämpfe zu verstehen, die nun Internet und soziale Medien zu...


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