Kein Geld und keine Zeit für Kunst

Ein Ort, wo man sich sicher fühlt: Ein Gespräch über Flucht und Heimat, Krieg und Kultur

  • Von Bahareh Ebrahimi
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Herr Ivičević, Sie kamen mit sechs Jahren mit Ihrer Familie nach Deutschland. Wo haben Sie dann gelebt?

In Crailsheim in Baden-Württemberg, dort bin ich zur Schule gegangen und habe Schreiben und Lesen gelernt. Deutsch war also meine erste Sprache, so habe ich das nie verlernt.

Wie war Ihre Kindheit in Deutschland?

In Deutschland war es angenehm, ich habe schöne Erinnerungen, weil es ein Gefühl von Sicherheit war. Meine Freunde achteten auf mich. Das war eine schöne Kindheit in Deutschland. Und was ich später auch sehr zu schätzen wusste, als ich wieder nach Bosnien zurückgegangen bin, war das, was ich hier eigentlich zurückgelassen habe. Als ich 2015 wieder nach Deutschland kam, war es für mich so ein Nachhausekommen.

Hatten Sie aber auch eine andere Kindheit?

Ja, ich hatte auch eine schlimme Kindheit. Sie haben in meiner Heimatstadt Kreševo auf mich geschossen, als ich fünf war. Ein Jahr später hat mein Vater...

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