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Nicht häufiger, aber heftiger

In Nordrhein-Westfalen drohen auch in Zukunft Wetterkatastrophen

Essen. Er dauerte keine Viertelstunde, aber er riss Fenster und Türen heraus, deckte Dächer ab und schleuderte einen Wohnwagen durch die Luft: Der Tornado, der im Mai durch Viersen fegte, richtete einen Millionenschaden an. Das Wetterphänomen war 2018 in Nordrhein-Westfalen kein Einzelfall: Im Januar traf es auch Lippstadt, im März wurde Hamminkeln und im August Lüdenscheid von einem Tornado heimgesucht. Die Ereignisse könnten noch heftiger werden, warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD).

»Im Jahr 2018 verzeichnen wir bislang 17 nachgewiesene Tornado-Ereignisse, davon vier in NRW«, sagt DWD-Tornado-Experte Andreas Friedrich mit Verweis auf die »European Severe Weather Database«, in der europaweit Unwetter erfasst werden. Die Dunkelziffer ist hoch, da Tornados nur durch Augenzeugen bestätigt werden können, nicht aber durch den angerichteten Sachschaden. Zudem entstehen sie unvorhersehbar in wenigen Minuten und sind oft ebenso schnell vorüb...


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