Unkritische Gesänge

In Dresden gibt »Kritische Stimmen« der Musikszene der DDR wieder mehr Raum

  • Von Stefan Amzoll
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Interessiert DDR-Musik wieder? Elf Uhr vormittags, Semperoper, großer Saal, immerhin ein Drittel gefüllt. Die Aufführung: »Kritische Stimmen - Musikszene DDR I«. Geplant ist, jedes Jahr eine Veranstaltung unter diesem Namen abzuhalten. Das ist ein bisschen mager, auch ein Konzept für die Reihe gibt es offenbar noch nicht. Das Witzige aber im I. Teil: »Kritische Stimmen« kamen gar nicht vor. Kein Stück, das den Namen »Kritische Stimme« verdient hätte.

Der Rahmen des beschaulichen Potpourris mutete mindestens komisch an: Zu Beginn erklang »Unsere Heimat«. Hans Naumilkat schrieb das Lied 1951, als die DDR Mühe hatte, sich als antifaschistischer Staat in der breiten, nazistisch noch verhetzten Bevölkerung geltend zu machen. Da passte das Lied. Es wurde millionenfach gesungen, solo, in Chören, gitarrenbegleitet, mit Klavier, Akkordeon und so weiter. So schön melodisch es ist, heute trägt es einen schalen Beigeschmack. Es könnte jetzt, getre...

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