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Sonne, Mond und Ferne

Der Liedermacher Wenzel hat mit »Wo liegt das Ende dieser Welt« ein neues Album vorgelegt

  • Von Marco Tschirpke
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das mit Wenzel ist schon eine seltsame Sache. Der Mann mit dem Schifferklavier hat in seinen zuverlässig wiederkehrenden Seemann-Ahoi-Metaphern einen stehenden Topos. Was auf seinem Label Matrosenblau erscheint, klingt nach Fernweh und Abenteuer, nach Selbstsuche und der Kurzlebigkeit allen Glücks. Wenzel findet routiniert starke Bilder, von denen einige bei genauerer Provenienzforschung vermutlich ihre Rückgabe zu befürchten hätten. Empfänger: der frühe Wenzel.

Welche Art Würdigung ein neues Album in einer Zeitung erfährt, ist nicht zuletzt eine Frage des Maßstabs, den der Rezensent anlegt. Legt man das Werk Klaus Hoffmanns als Maßstab an, so darf Wenzels neue CD als ein Meisterwerk gelten. Denn Wenzel umschifft den Kitsch. Nicht sehr weiträumig, wir geben es zu, aber auch er darf an seine Hörerschaft denken. Blicken wir also über die Reling hinaus: Wenzels Themen sind die Liebe und der Tod. Sein lyrisches Ich schlendert durch die Mise...


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