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Vereint gegen tödliches Kriegserbe

Brandenburg macht die Stadt Oranienburg zur Modellregion der Kampfmittelbeseitigung

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Seit Jahrzehnten sorgt die Stadt Oranienburg (Oberhavel) ausgerechnet durch spektakuläre Bombenentschärfungen bundesweit für Schlagzeilen. Seit dem Ende der DDR sind bei Bauarbeiten, aber auch im Ergebnis einer systematischen Suche bereits 203 große Sprengbomben selbst in dicht bewohnten Stadtgebieten entdeckt und unschädlich gemacht worden. Und die Gefahr, die von den noch im Erdreich vermuteten rund 270 Blindgängern bis heute ausgeht, wächst unaufhaltsam. Daran erinnerte Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) am Donnerstag vor der Presse. Er sprach vom »Schlüsselproblem Oranienburgs« und verwies auf die große Verantwortung, die der Stadtverwaltung, aber auch der Landesregierung daraus für die »vielen Seelen hier in dieser Stadt« erwachsen.

»Oranienburg hat ein besonderes Problem mit den chemischen Langzeitzündern, mit denen die hier abgeworfenen Bomben bestückt sind«, erklärte der SPD-Landtagsabgeordnete Björn Lüttmann, zu dess...


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