Das Internet feministisch machen

Suchmaschinen-Expertin Tina Reis über Abtreibungsgesetze, Google-Algorithmen und die extreme Rechte

  • Von Lotte Laloire
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Nutzt die extreme Rechte das Internet effektiver, als andere es tun?

Das kommt auf den Bereich an. Feminist*innen haben etwa mit MeToo vom Internet ausgehend einen wichtigen gesellschaftlichen Impuls gesetzt. Aber es stimmt, die Rechten sind online total laut. Ein bekanntes Beispiel ist die extrem rechte und anti-feministische Seite «WikiMANNia». Auch christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner sind sehr sichtbar. In diesem Bereich, mit dem ich mich viel befasse, lässt sich das auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) zurückführen, aber auch auf die Gesetzgebung in Deutschland.

Lassen Sie uns zuerst über SEO sprechen. Was ist das?

SEO ist der Versuch, Websites so zu gestalten, dass sie für bestimmte Suchbegriffe in der Ergebnisliste möglichst weit oben erscheinen, um die Wahrscheinlichkeit zur erhöhen, dass Leute die Seite besuchen. Bei Google gibt es zwei verschiedene Arten von Suchergebnissen: Das eine sind die bezahlte...

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