Werbung

Front gegen Maduro

Martin Ling über die Erklärung der Lima-Gruppe zu Venezuela

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro hat ein großes Problem mehr. Zwölf amerikanische Länder, darunter Brasilien, Argentinien und Kolumbien sowie Kanada, kündigten an, dass sie Maduros neue Amtszeit nicht anerkennen werden. Aus der sogenannten Lima-Guppe, der die USA im Gegensatz zu Kanada nicht angehören, schloss sich einzig Mexiko dem Angriff auf Maduro nicht an.

Maduros zweite Amtszeit, die am 10. Januar beginnen soll, steht so unter keinem guten Stern. Das Mandat hat Maduro bei Wahlen im vergangenen Mai unter fragwürdigen Umständen erhalten. Es waren seit dem Wahlsieg von Hugo Chávez 1998 die ersten Präsidentschaftswahlen, die den Kriterien frei und fair nicht entsprachen. Bei Maduros knappem Wahlsieg 2013 gegen Henrique Capriles war das noch anders. Damals fochten beide Seiten mit harten Bandagen, aber innerhalb eines demokratischen Rahmens, der seit 2014 - angefangen mit gewalttätigen Protesten der Opposition - inzwischen von beiden Seiten verlassen wurde.

Die von der peruanischen Regierung im August 2017 ins Leben gerufene sogenannte Lima-Gruppe hat sich selbst mandatiert, die Krise in Venezuela zu lösen; und das, ohne die Regierung in Caracas mit ins Boot zu nehmen, wie es der Papst oder die Union Südamerikanischer Nationen fordern. Gefruchtet haben bisher weder die Dialogversuche noch einseitige Einmischung. Nichts spricht derzeit dafür, dass sich das ändert. So geht Venezuelas Agonie weiter.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen