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Fachkräftemangel im Armenhaus

Die Hochkonjunktur neigt sich auch in Rumänien dem Ende zu

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Im Schweinestall Europas« überschrieb in dieser Woche das österreichische Boulevardblatt »Kurier« einen Bericht über Rumänien. Es ging um die Stadt Roman, in der Roma-Familien in den Stallungen einer ehemaligen Kolchose für Schweinezucht leben. Der Senat der Stadt habe damit die Roma aus dem Stadtbild entfernen wollen, so der Bericht. Es sind solche Geschichten, die das Bild Rumäniens in Westeuropa prägen.

Tatsächlich gilt das Land, das zum Jahreswechsel die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hat, als das Armenhaus der Europäischen Union. Das Pro-Kopf-Einkommen beträgt nur knapp 10 000 Euro. Lediglich Bulgarien hat ein noch geringeres Durchschnittseinkommen. Auch bei den Löhnen gehört Rumänien mit 6,10 Euro in der Stunde zu den Schlusslichtern, hat das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung ermittelt. Zwischen Estland und Ungarn betragen die Durchschnittswerte zwischen 8,20 und 12,20 Euro.

Die niedrigen Löhne biet...


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