Werbung

Das Problem ist hausgemacht

Marie Frank weiß eine Lösung für den Mangel an Fachkräften

  • Von Marie Frank
  • Lesedauer: 1 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Fachkräftemangel: Das Problem ist hausgemacht

»Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen« - Diese Binsenweisheit ist so einfach wie wahr. Nur Unternehmen wollen sie offenbar nicht zur Kenntnis nehmen. Seit Jahrzehnten lamentieren sie über den Fachkräftemangel, zuletzt bei der Jahrespressekonferenz der Unternehmerverbände Berlin-Brandenburg. Obwohl die Betriebe ihr Angebot an Ausbildungsplätzen ausgeweitet hätten, gelinge es nicht, die Stellen zu besetzen. Schuld daran sind natürlich die anderen: Die Schulen, deren Unterrichtsqualität zu schlecht ist und natürlich die Auszubildenden, denen schlicht die »Ausbildungsreife« fehle.

Das Problem sind jedoch keineswegs die Auszubildenden, sondern die Unternehmen selbst. Wer jahrelang, wie etwa der Pflegebereich, Probleme hat, Nachwuchs zu finden, könnte ja mal auf die Idee kommen, dass das eventuell an den Arbeitsbedingungen liegen könnte. Wo Auszubildende eigentlich etwas lernen sollen, werden sie häufig als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Bei den derzeitigen, teils miserablen Verhältnissen für Azubis, sollten die Unternehmen froh sein, wenn überhaupt jemand für sie arbeiten will. Trotzdem wird von den Bewerber*innen verlangt, dass sie mindestens mit einem Abitur aufwarten und am besten sowieso schon alles können. Wer jedoch Fachkräfte will, muss auch in sie investieren, und zwar durch eine qualifizierte Ausbildung und eine anständige Bezahlung.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen